Die passende Form hängt davon ab, was geklärt, gelernt oder weiterentwickelt werden soll. Manche Anliegen lassen sich in einem Workshop für eine Gruppe sinnvoll bearbeiten, andere brauchen den konzentrierten Blick auf ein konkretes Projekt oder auf mehrere miteinander verknüpfte methodische Weichenstellungen.

Dabei geht es nicht darum, Verfahren oder Tools möglichst schnell „abzuarbeiten“. Im Mittelpunkt stehen methodische Sicherheit, nachvollziehbare Begründungen und die Fähigkeit, den nächsten Schritt selbstständig und fachlich fundiert weiterzugehen. Gerade bei methodischen Fragen reicht es deshalb selten, nur die unmittelbare Aufgabe zu lösen. Ebenso wichtig ist, Voraussetzungen, Alternativen und die Folgen für den weiteren Forschungs- oder Lehrprozess mitzudenken.

Inhalte, Niveau, Beispiele und Arbeitsformen werden deshalb an Zielgruppe, Vorkenntnisse und Kontext angepasst. Möglich sind einzelne Formate ebenso wie aufeinander bezogene Bausteine oder eine projektbegleitende Zusammenarbeit.

Angebotsformen

Zwei Wege der Zusammenarbeit

Workshops

Strukturierte Schulungsformate für Hochschulen, Graduiertenzentren, Forschungswerkstätten, Methodenzentren, Studiengänge, Projektteams und weitere wissenschaftliche Einrichtungen. Die Workshops verbinden fachliche Grundlagen, praktische Anwendung, konkrete Beispiele und kritische Reflexion.

  • Einführungs-, Anwendungs- und Vertiefungsformate
  • Arbeit an realistischen Forschungs- und Lehrbeispielen
  • Anpassung an Vorkenntnisse und institutionellen Kontext
  • Einzelthemen oder modular kombinierte Schwerpunkte

Beratung und Coaching

Projektbezogene Unterstützung für Einzelpersonen, kleinere Arbeitsgruppen und Forschungsteams. Im Zentrum stehen konkrete Entscheidungen und offene Fragen im Forschungsprozess, nicht die Übernahme wissenschaftlicher Arbeit.

  • Forschungsfrage, Design und Operationalisierung klären
  • Datenerhebung und Auswertung sinnvoll planen
  • Ergebnisse nachvollziehbar interpretieren
  • Grenzen, Aussagekraft und nächste Schritte reflektieren

Mögliche Schwerpunkte

Vom methodischen Grundlagenformat bis zum KI-Workflow

Die fachlichen Themen sind auf der Seite Forschung ausführlicher eingeordnet. Für Workshops, Beratung und Coaching lassen sie sich je nach Bedarf unterschiedlich zuschneiden und miteinander verbinden.

Forschungsmethoden und Forschungsdesign

Von der Forschungsfrage über Design und Operationalisierung bis zur begründeten Auswahl geeigneter methodischer Zugänge.

Statistik und Auswertungspraxis

Daten verstehen, Auswertungen planen, Verfahren anwenden und Ergebnisse interpretieren. Software kann dabei Werkzeug sein, steht aber nicht anstelle der methodischen Entscheidung.

Evaluation und Data Literacy

Evaluationen konzipieren und auswerten, Datengrundlagen beurteilen sowie Ergebnisse verständlich, kritisch und adressatengerecht einordnen.

KI in Forschung und Lehre

Generative KI kann Recherche, Strukturierung, Forschungsplanung, Auswertung, Reflexion, Textarbeit und Lehr-Lern-Szenarien unterstützen. Entscheidend bleibt, Ergebnisse zu prüfen, Entscheidungen zu begründen und wissenschaftliche Verantwortung nicht an die Black Box auszulagern.

Zielgruppen

Institutionen, Gruppen und einzelne Forschende

Institutionen und Gruppen

  • Hochschulen
  • Graduierten-, Forschungs- und Methodenzentren
  • Zentren für Lehrerbildung und Schools of Education
  • Aus- und Weiterbildungszentren
  • Studiengänge, Projekt- und Evaluationsteams
  • E-Learning-, Schreib- und Kompetenzzentren

Einzelne und kleinere Teams

  • Studierende in empirischen Abschlussprojekten
  • Promovierende
  • Postdocs und Lehrende
  • Forschungs- und Evaluationsteams
  • Projektverantwortliche mit methodischem Klärungsbedarf

Rahmen

Wissenschaftliche Verantwortung bleibt beim Projekt

Beratung und Coaching unterstützen dabei, Forschungsentscheidungen zu klären, Auswertungen nachvollziehbar zu planen und Ergebnisse kritisch einzuordnen. Sie ersetzen keine eigene wissenschaftliche Arbeit. Ich biete weder Ghostwriting noch die verdeckte Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten oder Black-Box-Auswertungen an. Ziel ist, Entscheidungen verständlich, begründbar und nachvollziehbar zu machen.

Zusammenarbeit

Angebot passend zum Anliegen abstimmen

Ausgangspunkt sind Zielgruppe, Thema, vorhandene Vorkenntnisse, gewünschtes Format und fachlicher Kontext. Daraus lässt sich ein passender Workshop oder eine sinnvolle Form der Beratung und Begleitung entwickeln.